Persönliches Budget

Seit 2004 können alle Menschen mit einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung verschiedenste Leistungen in Form eines Persönlichen Budgets erhalten.
Seit 1. Januar 2008 haben leistungsberechtigte behinderte Menschen einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass der Kostenträger ihnen die zustehende Leistung in Form des Persönlichen Budgets gewährt, sofern diese beantragt werden.

Zu den verschiedenen Leistungen, die budgetierbar sind, zählen:

  • Leistungen der Pflegekassen
  • Leistungen der Krankenkassen, z.B. Behandlungspflege
  • Leistungen der Jugendämter
  • Leistungen der Sozialämter, z.B. Eingliederungshilfe, Arbeitsassistenz und Arbeitsplatzausstattung

Hieraus ergibt sich, dass unterschiedliche Kostenträger die Leistungen bewilligen, wie z.B.

  • gesetzliche Krankenkasse
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Träger der gesetzlichen Unfallversicherung
  • Träger der Rentenversicherung
  • Träger der öffentlichen Jugendhilfe
  • Träger der Sozialhilfe

Erfahrungen aus vielen Gesprächen mit betroffenen Eltern, Fachkräften der Kinderintensivpflege, der Jugendämter, der Sozialämter und der Selbsthilfeverbände machte deutlich, dass bei Kostenträgern, Beratungsstellen und anspruchsberechtigten Familien noch immer viel Unsicherheit und ein hoher Informationsbedarf besteht, um die vielfältigen praktischen Regelungen im Umgang mit dem Persönlichen Budget bei Kindern und Jugendlichen zu klären.

Aus diesem Anlass heraus veranstaltet MenschenKind eine Fachtagung im September 2012 und wird im Anschluss die vielfältigen Erfahrungen zusammentragen.  

 Informationen

Alle nützlichen Informationen zum trägerübergreifenden Persönlichen Budget erhalten Sie unter: www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/verwaltung/org/sozialamt/persoenliches_budget.html

Auf der Seite www.joshuasatelitte.de werden Sie zum Assistenzmodell in der Versorgung eines intensivpflichtigen Kindes umfassend informiert.